Rad- und Motorsportclub Bürglein und Umgebung e.V.
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Abschlusstour 2009


Liebe Biker,

für diese Jahreszeit herrliches Motorradwetter (vom Wind mal abgesehen) und eine harmonische Truppe hat uns wie ich meine einen Supertag beschert! Mit allem was dazugehört: Flotte Kurven, schöne Landschaft, Einkehr und gemütliches Grillen. Was wollen wir mehr ... 

 ..außer ein paar Bildern .. (die von Stefan werden nachgeliefert!)

.... natürlich den Bericht von Rainer!

Viel Spass beim Lesen

Euer Ralf


Saisonabschluß des Motorrad-Stammtisches 2006 in Verbindung mit dem RuMSC Bürglein

Ralf rief über den Internetauftritt des RuMSCzu einer Saisonabschlußfahrt am Sonntag, den 4. Oktober 2009 mit anschließendem Grillnachmittag auf.
Morgens zogen noch dunkle Wolken am Himmel und es blies ein heftiger Wind. Es war schon hin und wieder mit Regen zu rechnen.
Am Sonntagmorgen also gegen 9.30 fanden sich in Bürglein an der Halle des RuMSC  folgende Teilnehmer ein:
Ralf T. auf seiner Suzuki 600, Stefan F., der nun eine Kawasaki 900 sein Eigen nennt, Manfred G. auf Jürgens  Harley Davidson,  Andree und Hanne K. auf ihrer 955er Triumph Sprint, Karl M. und Waltraud H. auf der BMW R 1200 GS seines Schwagers, Michael L. mit Sohn Nico auf der Yamaha 1200 GPZ und dessen Freundin Gabi auf der BMW R 1150 GS, als Gäste Martin E. von den Campingfreunden auf einer Yamaha FZ 750, Wolfgang und Wally K.  auf einer Yamaha 900 Diversion, Dominik K. und seine Freundin Manuela B. auf einer neuen BMW F 800 R, Jürgen E. aus Eyb auf seiner mit Koffer bepackten 1200er Yamaha FJ, meine Frau Ingeborg mit ihrer BMW F 650 GS und ich hatte Heidi K. auf meiner BMW R 1150 R dabei.
Nach einer kurzen Ansprache haben wir einen Streckenplan erhalten und Manfred erklärte sich dazu bereit, die Motorradgruppe anzuführen. Heidi bekam von Ralf den Fotoapparat und somit den Auftrag, als Beifahrerin viele Bilder zu machen. Obendrein bekam sie die bedruckte Warnweste mit dem Spruch ?Ich bin der letzte?.
Wir fuhren nach Heilsbronn und dann nach Windsbach. Am Kreisverkehr hielten wi r uns östlich Richtung Abenberg. An der Hergersbacher Kreuzung stellte Ralf bereits fest, daß wir trotz der vielen Maschinen doch recht flott voran kommen. Weiter ging es nach Abenberg , wo uns die erste Motorradgruppe begegnete, uns aber zahlenmäßig unterlegen war.  In Roth fuhren wir Richtung Allersberg, um vor der Auffahrt zur Autobahn am Kreisverkehr gleich die erste Ausfahrt Richtung Hilpoltstein zu nehmen. In der Wegbeschreibung stand zwar HIlpotsstein, aber das hätte keiner gefunden. Also sind wir halt Manfred nachgefahren. Nachdem wir den Solarer Berg hinter uns hatten, mußten wir unsere Reisegeschwindigkeit aufgrund Straßenbauarbeiten und damit verbundenen Rollsplitt sehr herabsetzen. Kurz bevor wir die Autobahn überfahren hätten, bogen wir wieder im Kreisverkehr die erste südlich rechts ab und es ging über Offenbau Richtung Greding.
Heidi und ich witzelten schon über Ralf, der mittlerweile unruhig die Geschwindigkeiten laufend veränderte. Und siehe da, kurz vor Greding setzte er an und überholte die Gruppe, um auf eine Zigarettenpause anzuhalten. Es gibt halt für jeden Überholvorgang einen Grund, und sei er noch so aus der Luft gegriffen  So ganz nebenbei wurde dann an der Tankstelle, an der wir kurz pausierten, erwähnt, daß die Strecke nun geändert wird. Warum? Das ist bist zu mir nicht durchgedrungen. Aber schade für die vielen schönen Streckenpläne.
Manfred weiter voraus über Kipfenberg nach Eichstätt und so manche Ortschaft, die ich bislang noch nicht durchfahren habe. Und das heißt schon was. Als wir in Eichstätt ankamen, wurde unsere Gruppe durch einen Ampelkreuzung das erste Mal auseinander gerissen. Aber da Geschwindig-keitsbegrenzungen und durchgezogene Linien an diesem Tag für uns nicht gelten sollten, war es kein Problem, wieder zu einander zu finden. Als wir dann in Eichstätt an der Altstadt vorbei rollten, kam die Hoffnung auf, zur Willibaldsburg hoch zu fahren. Die Aussicht ist super und Motorradfahrer trifft man dort auch immer wieder. Aber meine Hoffnung hat sich gleich zerschlagen, weil der Troß der schweren Maschinen an diesem Abzweig locker vorbeirollte.
Wir fuhren klassisch das Altmühltal stromaufwärts entlang und Ralf und ich ließen zwischendurch öfter abreißen, damit man wieder flott aufholen kann. Ich natürlich nur deshalb, weil wir offiziell ?die letzten? sind ! ! !  In Pappenheim drehte Manfred einen Stadtrunde und die Führungsspitze unserer Gruppe vorne beschloß eine Einkehr. Bis wir hinten ankamen, fuhren die vorne schon wieder los.
Was ein Glück für zwei Mädels in einer Bäckerei, daß dieser Laden ein paar Tische in der Sonne stehen hatte. Ruckzuck parkten wir rechts und links mit unseren Maschinen die Straße enger und nahmen vor der Bäckerei Platz. Den abseits gelegenen Tisch der ?Gastfahrer? wollten wir so nicht hinnehmen und machten eine große Runde auf. Bei Kaffee und Kuchen lernte man sich doch etwas näher kennen. Dank Mobilfunk konnten wir mir Jürgen W. und Manfred K. weitere Mitfahrer gewinnen, die wir bei Heidenheim und Spielberg in unsere Gruppe aufnehmen wollten.
Von Pappenheim aus fuhren wir weiter  zur Bundesstraße 2 die Eisenbahn entlang und an einer Ampelkreuzung hatten wir hinteren Fahrer wieder die Gelegenheit,  mal ordentlich Gas zu geben um die vorderen einzuholen. Rasch erreichten wir Treuchtlingen und rollten nördlich grobe Richtung Gunzenhausen. Zwischen Mainheim und Dittenheim bogen wir links ab zur ehemaligen Hahnenkammkaserne hoch und fuhren den Gelben Berg hoch. Hier kenn ich mich aus, habe ich doch hier meinen Grundwehrdienst abgeleistet.  Der nächste Ort sollte Heidenheim sein, wo wir Jürgen Waller treffen wollten. Die Frage stellte sich, mit welchem seiner Motorräder er wohl auf uns warten würde. Nachdem wir eine Dorfrunde in Heidenheim gedreht hatten und wieder am Ortseingang waren, stellte sich die weitere Frage, an  w e l c h e m   Ortseingang Jürgen denn auf   u n s   warten wollte ! ?
Ich verabschiedete mich kurz um Manfred K. in Spielberg wie vereinbart abzuholen. Manni  stand da ohne Handschuhe und in Jeans. Seine Honda CBF 1000 etwas daneben geparkt, war er angezogen, als ob er Fahrrad fahren wollte  Heidi blieb zunächst auf meiner Maschine und es setzte in einer schnellen Kurve der Hauptständer auf. Wir erreichten die wartende Gruppe und Jürgen war immer noch nicht da.  Nach ein paar Minuten traf er dann auf seiner gelben Ducati aus dem Jahre 1981 ein. Somit zählten wir also schon  1 5  Maschinen.
Manfred peilte als nächstes Zwischenziel eine Tankstelle in Gunzenhausen an. Dorthin gelangten wir wieder über Spielberg. Den Weg hätte ich mir also sparen können, nur Manni wäre wahrscheinlich in diesen geschätzten zwanzig Minuten a bisserl ungeduldig geworden.
In Gunzenhausen ging es nach dem Tankstopp dann über Büchelberg und Haundorf Richtung Heimat. Bereits vor den Serpentinen hinunter nach Mitteleschenbach winkte Inge die hinteren Fahrer nach vorne, damit diese die Kurven genießen konnten.  Ich blieb letzter und bis Windsbach haben wir auch immer wieder auf die Gruppe aufgeschlossen.
In Windsbach mußten wir aber aufgrund des vorfahrtberechtigten Querverkehrs länger warten und wußten nicht  mehr, wohin die Gruppe weiter gefahren ist. Wir sind auf dem direkten Weg nach Bürglein gefahren und waren als erster dann an der Halle des RuMSC. JürgenŽs  Annette war mit den Kindern bereits da und es dauerte etwas , bis die ersten Motorradfahrer dann eintrafen. Es stellte sich heraus, das alle über Wernsbach und Neuendettelsau ein paar Kurven noch unter die Räder genommen hatten. In Bürglein dann angekommen, stellten wir fest, daß Michael samt Sohn und Freundin vorher abgebogen war und die Windsbacher bereits vorab nach Hause gefahren waren um später nachzukommen.
Mittlerweile kam Ralfs Frau    G    A     B    I     mit den Kindern und brachte Salat mit und auch Evi hatte Salat und Brot dabei.
Während wir immer noch Benzingespräche an den Motorrädern führten, schürten hinten Stefan, Ralf und Manfred die Grills an und wir brauchten nur noch zum Essen zu kommen.     
Als mein Sohn Patrick noch mit seiner gelben Ducati 998 herfuhr, kam Farbe ins Spiel.
Aus der Nachbarschaft vom Kammerholzring kamen noch zwei Familien sowie Stefans Frau Kerstin und alle brachten noch reichlich zu essen.
Nachdem wir alle ausgiebig gegessen hatten und keiner hungrig aufstehen mußte, war Martin an der Reihe, sich als Vorstand der Gastfahrer zu bedanken und lud uns ein, die nächste Ausfahrt mit ihnen gemeinsam im Frühjahr zu machen.
Außen vor der Halle nahmen die Benzingespräche ihre Fortsetzung und die Vorstände gleich welchen Vereins schossen sich ob ihrer Fahrweise gegenseitig hoch. Warum nur  Charly und Shorty brachten die 1200 GS dann wieder zurück und Charly war anschließend ganz begeistert. Nachdem sich Waltraud nun auch auf dem Rücksitz eines Motorrades wohl fühlt, mal sehen, was als nächstes kommt . . . . .
Wir räumten gemeinsam noch a bisserl auf und möchten uns auf diesem Wege bei den daheimgebliebenen Ehefrauen bedanken, die die Salate und das Essen vorbereitet haben.
Gegen 18.30 Uhr fuhren wir ?letzten? dann heim.

 Rainer, am 4. Oktober 2009